Wer steckt eigentlich hinter unseren Kaffeemaschinen?
Hersteller professioneller Kaffeemaschinen gibt es viele – bei Coffema begegnen Ihnen vor allem die Namen Eversys, Carimali, Elektra, Heylo und Kalerm. Manche davon blicken auf mehr als 100 Jahre Geschichte zurück, andere sind vergleichsweise jung. Einige kommen aus Italien, andere aus der Schweiz oder aus China.
Warum eigentlich so viele Marken?
Weil professionelle Kaffeeversorgung sehr unterschiedlich aussehen kann. Ein Hotel stellt andere Anforderungen an eine Kaffeemaschine als ein Büro, eine Bäckerei oder ein Café. Mal steht maximale Automatisierung im Vordergrund, mal klassisches Barista-Handwerk, mal eine besonders kompakte und unkomplizierte Lösung.
Ein Blick hinter die Namen zeigt, wie unterschiedlich die Wege zu einer guten Tasse Kaffee sein können.
Eversys: Schweizer Technik trifft Kaffeekultur
Eversys ist im Vergleich zu einigen italienischen Traditionsmarken noch jung. Das Unternehmen wurde 2009 von den Schweizer Ingenieuren Jean-Paul In-Albon und Robert Bircher gegründet. Dahinter stand die Idee, die Möglichkeiten eines Vollautomaten mit dem Anspruch klassischer Espressozubereitung zu verbinden.
Das zeigt sich auch bei Maschinen wie Cameo, Légacy oder Enigma aus dem Coffema-Portfolio. Viele Abläufe, die bei einer klassischen Espressomaschine Erfahrung und einzelne Handgriffe erfordern, werden automatisiert und reproduzierbar ausgeführt.
Gerade dort, wo innerhalb kurzer Zeit viele Getränke in möglichst gleichbleibender Qualität zubereitet werden sollen, ist dieser Ansatz interessant.
Carimali, Elektra und Heylo: drei Marken unter einem Dach
Bei drei weiteren Namen aus unserem Portfolio lohnt sich ein genauerer Blick. Denn Carimali, Elektra und Heylo gehören heute zur VEA Group.
Seit 2024 sind die Marken gemeinsam unter der VEA Group S.p.A. organisiert. Die einzelnen Markennamen bleiben jedoch bewusst bestehen – und das ergibt Sinn, denn ihre Geschichten und Schwerpunkte unterscheiden sich deutlich.
Für das Coffema-Portfolio sind vor allem Carimali, Elektra und Heylo relevant.
Carimali: mehr als 100 Jahre Erfahrung
Die Geschichte von Carimali beginnt bereits 1919. Damit blickt die italienische Marke auf mehr als ein Jahrhundert Erfahrung mit professioneller Kaffeemaschinentechnik zurück.
Heute umfasst das Angebot sowohl professionelle Vollautomaten als auch traditionelle Espressomaschinen. Diese Bandbreite findet sich auch bei Coffema wieder.
Carimali zeigt damit sehr schön, dass eine Marke nicht zwangsläufig für nur eine Art der Kaffeezubereitung stehen muss. Je nach Einsatzgebiet können Automatisierung, Leistung, Bedienkomfort oder klassisches Arbeiten an der Espressomaschine im Vordergrund stehen.
Elektra: wenn die Kaffeemaschine Teil des Auftritts wird
Bei Elektra spielt neben der Technik auch das Design eine besondere Rolle. Die italienische Marke wurde 1947 gegründet und steht heute innerhalb der VEA Group für hochwertige Espressomaschinen mit einem besonderen Anspruch an Gestaltung und Barista-Erlebnis.
Das passt zu Maschinen wie Evok, KUP und Indie aus unserem Sortiment.
Hier geht es nicht darum, möglichst viele Arbeitsschritte zu automatisieren. Eine professionelle Siebträgermaschine ist Arbeitsplatz für den Barista – und gleichzeitig häufig ein sichtbarer Bestandteil von Café, Bar, Hotel oder Restaurant.
Die Kaffeemaschine darf hier also durchaus Teil des Auftritts sein.
Heylo: ein anderer Blick auf Kaffee und Milch
Heylo ist im Vergleich dazu eine sehr junge Marke. Sie wurde 2019 gegründet und verfolgt einen technologisch anderen Ansatz. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von Induktion für die präzise Erwärmung bei der Kaffee- und Milchzubereitung.
Bei Coffema kennen viele Heylo vor allem durch HeyMilky. Die eigenständige Milchlösung kann Milch und pflanzliche Alternativen erhitzen und texturieren und damit unabhängig von einer klassischen Dampflanze eingesetzt werden.
Heylo zeigt damit ziemlich gut, dass Innovation rund um professionelle Kaffeeversorgung nicht zwangsläufig nur in der eigentlichen Kaffeemaschine stattfinden muss.
Kalerm: Vollautomaten für den professionellen Einsatz
Noch einmal aus einer ganz anderen Richtung kommt Kalerm. Das Unternehmen hat seinen Sitz im chinesischen Suzhou und konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion professioneller Bean-to-Cup-Kaffeevollautomaten.
m Coffema-Portfolio finden sich verschiedene Kalerm-Modelle und Baureihen für unterschiedliche Anforderungen.
Der Schwerpunkt liegt klar auf automatisierter Kaffeezubereitung. Das macht die Maschinen besonders für Einsatzorte interessant, an denen unkomplizierte Bedienung und professionelle Vollautomatentechnik gefragt sind.
Damit ergänzt Kalerm unser Portfolio um einen weiteren Ansatz für die professionelle Kaffeeversorgung.
Warum Coffema nicht nur auf eine Marke setzt
Eversys, Carimali, Elektra, Heylo und Kalerm verfolgen unterschiedliche Ansätze. Genau darin liegt für uns der Vorteil eines herstellerübergreifenden Portfolios.
Denn bei der Auswahl einer professionellen Kaffeemaschine sollte die erste Frage eigentlich nicht lauten: Welche Marke möchten wir?
Viel wichtiger ist: Was muss die Lösung können?
Wie viele Getränke werden täglich benötigt? Welche Kaffeespezialitäten sollen angeboten werden? Gibt es ausgeprägte Stoßzeiten? Wird die Maschine von geschultem Personal oder im Self-Service bedient? Welche Rolle spielen Milchgetränke? Und wie viel Platz steht überhaupt zur Verfügung?
Erst aus diesen Anforderungen ergibt sich, welches Maschinenkonzept wirklich passt.
Bei Coffema beschäftigen wir uns seit über 50 Jahren mit professioneller Kaffeeversorgung. Ein breites Portfolio unterschiedlicher Marken gibt uns dabei die Möglichkeit, nicht jede Anforderung mit derselben Maschine beantworten zu müssen.
Manchmal ist ein hoch automatisierter Vollautomat die richtige Wahl. An anderer Stelle gehört eine klassische Espressomaschine zum Konzept. Und manchmal ist eine spezialisierte Lösung für die Milchzubereitung genau das fehlende Puzzleteil.
Denn am Ende muss nicht der bekannteste Name auf der Maschine stehen.
Entscheidend ist, dass die Maschine zum Ort, zu den Menschen und zum Kaffee passt. Und genau da kennen wir uns aus.
