Milch für alle: Was moderne Milchsysteme heute leisten müssen
Cappuccino mit klassischer Milch, Latte Macchiato mit Haferdrink und danach noch ein Flat White – wieder mit Kuhmilch. Was für Gäste und Mitarbeitende nach einer einfachen Auswahl klingt, stellt die Technik hinter der Kaffeestation vor neue Aufgaben. Denn ein modernes Milchsystem für Kaffeemaschinen soll heute längst nicht mehr nur Milch erwärmen und aufschäumen. Es soll unterschiedliche Wünsche zuverlässig in den täglichen Ablauf integrieren.
Pflanzliche Alternativen sind dabei vom Zusatzangebot zum festen Bestandteil vieler Getränkekarten geworden. Für Hotels, Bäckereien, Gastronomie und Unternehmen stellt sich deshalb immer häufiger die Frage: Wie lässt sich echte Auswahl anbieten, ohne dass die Kaffeezubereitung unnötig kompliziert wird?
Kuhmilch, Hafer & Co. sind nicht gleich
Wer schon einmal verschiedene Milchsorten aufgeschäumt hat, kennt den Unterschied. Kuhmilch, Hafer-, Soja- oder andere Pflanzendrinks können sich bei der Zubereitung unterschiedlich verhalten. Zusammensetzung und Proteingehalt beeinflussen unter anderem, wie sich Schaum bildet und welche Textur am Ende entsteht.
Das Ziel bleibt trotzdem dasselbe: Ein Cappuccino mit Haferdrink soll genauso selbstverständlich bestellt werden können wie einer mit klassischer Milch – und beide sollen schmecken.
Im professionellen Betrieb kommt noch etwas hinzu: Es geht nicht um eine einzelne Tasse. Ein Milchsystem für Kaffeemaschinen muss auch dann zuverlässig funktionieren, wenn innerhalb kurzer Zeit viele unterschiedliche Bestellungen eingehen.
Die eigentliche Herausforderung kommt mit der nächsten Bestellung
Einen Hafer-Cappuccino zuzubereiten, ist zunächst einmal kein großes Kunststück. Interessant wird es bei der nächsten Bestellung.
Vielleicht möchte der nächste Gast einen klassischen Cappuccino. Danach wird wieder Hafer bestellt. Gleichzeitig warten bereits weitere Personen vor der Kaffeestation.
Damit wird aus der Frage nach der Milch schnell eine Frage nach dem gesamten Ablauf. Welche Milchsorten sollen angeboten werden? Wie häufig werden sie tatsächlich gewählt? Wie werden sie gekühlt und bereitgestellt? Und wie lässt sich die Auswahl so organisieren, dass sie im Alltag möglichst unkompliziert bleibt?
Gerade bei stark frequentierten Standorten sollte das Milchkonzept deshalb von Anfang an Teil der Planung sein.
Zwei Milchsorten, verschiedene Möglichkeiten
Für „Milch für alle“ gibt es nicht die eine technische Lösung.
Je nach Standort können beispielsweise zwei Vollautomaten mit jeweils einer unterschiedlichen Milchsorte sinnvoll sein. An anderer Stelle reicht ein Vollautomat, der in Verbindung mit einer entsprechenden Kühllösung zwei Milchsorten bereitstellen kann.
Und dann gibt es separate Milchsysteme, die die Zubereitung von Milch und Milchschaum unabhängig von der eigentlichen Kaffeemaschine übernehmen.
Welche Variante passt, hängt vom jeweiligen Betrieb ab. Ein kleines Büro hat andere Anforderungen als ein stark frequentiertes Hotel, eine Bäckerei oder ein gastronomischer Standort.
Milch für alle bedeutet deshalb nicht, dass es eine Lösung für alle gibt.
HeyMilky: Milchschaum ohne Boiler
Ein besonders interessanter Ansatz ist die HeyMilky von Heylo. Statt Milch klassisch mithilfe von Dampf und einem Boiler zu erhitzen, arbeitet das System mit Induktion. Milch und Pflanzendrinks können so erhitzt und texturiert werden, ohne dass für die Milcherwärmung ein klassischer Dampfkessel benötigt wird.
Die HeyMilky kann unterschiedliche Milchsorten beziehungsweise Pflanzendrinks verarbeiten und sowohl heißen als auch kalten Milchschaum zubereiten. Die gewünschte Textur lässt sich dabei an das jeweilige Getränk anpassen.
Für den Betrieb hat die Trennung von Kaffee- und Milchzubereitung noch einen weiteren interessanten Effekt: Während die Milch zubereitet wird, kann parallel an anderer Stelle weitergearbeitet werden.
Gerade wenn viele Milchgetränke bestellt werden, kann ein solches Konzept deshalb eine spannende Ergänzung zur eigentlichen Kaffeemaschine sein.
Wenn Kaffee- und Milchsystem zusammenspielen
Wie so etwas als komplette Lösung aussehen kann, zeigt aktuell auch die Kombination aus Carimali Glow, HeyMilky und KS9 Dual-Milk bei Coffema.
Während die Glow die Kaffeezubereitung übernimmt, kümmert sich die HeyMilky um Milch und Milchschaum. Mit dem KS9 Dual-Milk stehen zwei getrennte Behälter für gekühlte Milch beziehungsweise eine pflanzliche Alternative zur Verfügung.
Genau diese Kombination ist auch Teil unserer aktuellen Glow-Milky-Aktion.
Damit wird aus der klassischen Frage „Welche Kaffeemaschine brauchen wir?“ eine etwas umfassendere Überlegung: Welche Getränke möchten wir anbieten – und wie müssen Kaffee, Milch und Kühlung zusammenspielen, damit diese Auswahl im Alltag funktioniert?
Am Ende zählt die Auswahl in der Tasse
Die Anforderungen an professionelle Kaffeeversorgung verändern sich. Neben Espressoqualität, Leistung und Bedienkomfort gehört inzwischen auch die Frage nach der Milch immer häufiger zur Planung einer Kaffeelösung.
Dabei muss nicht jeder Standort möglichst viele Varianten anbieten. Entscheidend ist vielmehr, die Auswahl zu finden, die zu den eigenen Gästen oder Mitarbeitenden passt – und sie technisch so umzusetzen, dass sie auch im täglichen Betrieb funktioniert.
Bei Coffema beschäftigen wir uns seit über 50 Jahren mit professionellen Kaffeesystemen. Heute gehört dazu längst mehr als die Kaffeemaschine allein. Milchsysteme, Kühlung, Pflanzendrinks und die passenden Abläufe sind Teil des Gesamtkonzepts.
Denn ob klassische Milch oder Haferdrink: Am Ende sollte die Lieblingsbestellung nicht kompliziert sein. Sie sollte einfach gut aus der Maschine kommen.
Sie möchten an Ihrem Standort unterschiedliche Milchsorten und Pflanzendrinks anbieten? Unsere Coffema Expertinnen und Experten beraten Sie gerne zu Kaffeemaschine, Milchsystem und der passenden Kühllösung.
